Frauen Vital Tag 2017

Am 19. März trafen sich rund 35 Teilnehmerinnen aus dem Turngau Achalm in der Steinbühlhalle in Undingen zum Frauen Vital Tag. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Frauenturnwartin des Turngaus Achalm, Christina Dreher.

Zum Start gab es "Hatha Yoga" mit Sabine Mauersberger. Yoga bringt mehr Schwung und Energie ins Leben und fördert die Beweglichkeit ohne Altersgrenzen. Die Atem -  und Körperübungen sind sanft und in jedem Alter durchführbar. Die Teilnehmerinnen waren fasziniert, es herrschte absolute Stille in der Steinbühlhalle.

Nach der Entspannung ging es weiter mit "Faszio Training meets Pilates" mit DTB Dipl. Ausbilderin Sabine Wörner. Nach einer kurzen Einleitung, welche Aufgaben die Faszien haben, ging es mit dem Training los. Das abwechslungsreiche, mehrdirektionale Training setzte Impulse, förderte den ganzen inneren und äußeren Körper, alle Sinne und orientiert sich an den Anforderungen eines gesunden Alltags. Der ganze Körper wurde trainiert und jeder der Teilnehmerinnen konnte feststellen, wie wichtig das Faszien-Training für den Körper ist. Zur Unterstützung wurde am Ende der Stunde ein Ball zum Training benutzt.

Nach dieser Einheit ging es zu Fuß zur Skihütte in Undingen. Dort erwartete uns ein leckerer Brunch vorbereitet von Roswitha Nardon und ihrer Tochter Monja mit Team. Es gab ein reichhaltiges Buffet, welches keine Wünsche offengelassen hat. Vielen Dank an dieser Stelle: Es war sehr lecker.

Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, ging es wieder zurück in die Sporthalle, wo eine weitere sportliche Herausforderung auf uns wartete. Mit Trainier Hartwig Liess wurden erste Erfahrungen im "Line Dance" gemacht. Line Dance ist eine eigenständige Tanzart, die zu den American Line Western Dances gehört. Es gibt eine Tanzfigur über mehrere Takte, die während des gesamten Liedes wiederholt wird. Dabei stehen alle Teilnehmer in einer Reihe. Es war eine sehr spannende und koordinative Aufgabe. Hartwig Liess brachte uns an diesem Nachmittag zwei Tänze bei.

Zum Abschluss nahm Sabine Mauersberger uns mit auf eine Yoga Traumreise. Dabei stand die Entspannung im Vordergrund.

Parallel zu den einzelnen Programmpunkten bestand die Möglichkeit, sich zu vergünstigten Konditionen eine 20-minütige Verwöhn-Massage zu gönnen.


Geistig und körperlich gestärkt gingen wir aus diesem Tag. Vielen Dank an alle, die uns diesen Tag ermöglicht haben. Wir freuen uns schon darauf, welches Programm uns im nächsten Jahr erwartet.

                                                                                                                                     (Monika Schrade)

 

TeamGym 2016
Zielvorgabe erreicht! Die Junioren Mixed-Mannschaft aus Bad Urach hat sich für die TeamGym-Europameisterschaft qualifiziert!
Der Jubel war groß, die Erleichterung riesig nach dem internationalen Wettkampf in Ostrava (Tschechien): Als einziges teilnehmendes Mixed-Team war den Sportlern aus dem Ermstal ein erster Platz zwar sicher. Wirklich erfreulich war bei der Siegerehrung dann die erhoffte Nachricht: Die Startgemeinschaft aus Bad Urach und Erbach hat die Qualifikation zur TeamGym Europameisterschaft geschafft und wird Mitte Oktober im slowenischen Maribor für Deutschland an den Start gehen. Überglücklich sind die jungen Turner wie auch die Trainerin Cornelia Götzendorfer: „Ich wusste, dass es klappen kann“, erklärt sie. Denn im Vorfeld des Qualifikations-Wettkampfes habe sie sich intensiv mit dem Leistungsstand anderer Teams auseinander gesetzt und versucht, taktisch so klug wie möglich zu handeln und das hat sich ausgezahlt.“
Gepasst hat aber vor allem die Leistung der Turner, die in den Wochen vor dem Wettkampf nach Auskunft ihrer Trainerin nochmals „knüppelhart“ trainiert haben. Der Erfolg hat ihnen recht gegeben, schon am Tumbling haben die TeamGym’ler laut Cornelia Götzendorfer stark losgelegt und alle Anforderungen erfüllt. „Der Tanz war dann richtig, richtig gut“, berichtet sie vom Wettkampf. Zufrieden könne man auch mit der Leistung am Trampolin sein trotz zweier Stürze: „Die waren unnötig, aber das passiert halt.“ Geschuldet seien die vor allem der Aufregung gewesen: „Die Jungs und Mädels waren sehr angespannt und nervlich am Limit.“
Grandios war die Rückendeckung der mitgereisten Eltern, die das gesamte Team bekocht und versorgt haben. Und die in der Halle mitgefiebert haben. Die Berichterstattung nach Hause lief ebenfalls dank Smartphones und Lifestream perfekt. So konnten auch die Freunde zuhause live verfolgen, was in der Turnhalle gerade los war. Einfach perfekt.
Nun wird weiter intensiv trainiert, vor allem müsse das Team noch an Sicherheit gewinnen: „Bei der Ausführung müssen sie noch eine Schippe drauflegen.“ Im Frühsommer geht’s dann zu einem Qualifikations-Pflichtwettkampf nach Berlin,  und auch beim Landesturnfest Ende Juli in Ulm ist die Sportgemeinschaft am Start zur Baden-Württembergischen Meisteschaft. Von dort aus geht es direkt ins Trainingslager nach Dänemark. 
Die Chancen bei den europäischen Titelkämpfen schätzt Trainerin Götzendorfer realistisch ein: „Wir wollen uns nicht blamieren und zeigen, dass sich da etwas entwickelt.“ Sie rechne als einzig reines Vereinsteam, das dazu wohl das jüngste im Starterfeld sein wird, mit dem letzten Platz, es gehe zwar ein weiteres Vereinsteam aus England an den Start: „Aber das trainiert in einem Leistungszentrum.“ Ansonsten treten alle Länder mit Nationalmannschaften an. 
Für sie und ihre Turner beginnt nun, da ist sich Trainerin Götzendorfer sicher, eine aufregende Zeit – man müsse sich über das sportliche hinaus um vieles kümmern vom Transport nach Slowenien über die Unterkunft in Maribor bis zur Beschaffung der Ausrüstung: schwarz-rot-goldene Trainingsanzüge, T-Shirts und Wettkampfkleidung mit dem Bundesadler müssen angeschafft werden, vom Deutschen Turnerbund gibt’s keine finanzielle Unterstützung. „Bis zur Europameisterschaft benötigen wir insgesamt knapp 20.000 €. Einen Teil davon haben wir bereits in den letzten Monaten mit vielen Aktionen erwirtschaftet. Aber das genügt bei weitem noch nicht.“
Der Kurztripp mit dem Bus nach Ostrava hatte also ein erfolgreiches Ende – auch für die mitgereisten Nachwuchsturner des SSV Attempto der Jahrgänge 2004/ 05: Sie erreichten in ihrer Altersklasse mit einem tollen Wettkampf Platz 2 hinter einer Auswahl aus dem Tschechischen National-Team.
                                                                                                           (Cornelia Götzendorfer)
Frauen Forum 2016

Am 28. Februar 2016 trafen sich 38 erwartungsvolle Frauen in der Rietenlauhalle in Hülben zum Frauen Forum 2016. Alle waren gespannt was die Sportwissenschaftlerin und Buchautorin Antje Hammes über Faszien zu berichten wusste.

Das alles verbindende Fasziengewebe wurde in den vergangenen Jahren von der Wissenschaft vernachlässigt. Durch neuere Studien wurde der große Einfluss des Fasziengewebes vor allem auf die Rückengesundheit belegt. Eigenes erspüren, erleben, erfahren der Faszien stand genauso im Vordergrund wie ein theoretischer Teil,  in dem mit einer Power-Point-Präsentation und Ausführungen der Referentin Antje Hammes die Grundlagen erklärt wurden. In den Praxisteilen wurden zuerst die einzelnen Körperregionen faszial gedehnt, der Bewegungsfluss aktiviert und Elastizität gefordert, und die faszialen Ketten mobilisiert- Als Hilfsmittel kamen dann die speziellen Handgeräte wie Pilatesrolle, Blackroll, Blackball oder auch Tennisbälle zum Einsatz. Jede Teilnehmerin konnte am eigenen Körper erspüren wo die faszialen Blockaden lagen. Anfangs war es noch sehr ruhig in der Sporthalle. Das änderte sich rasch, nachdem die Schmerzimpulseder Faszien vehement bei den Teilnehmerinnen wirkten. Lautes stöhnen, angestrengtes blasen und pusten war zu hören. Je nach subjektivem Empfinden riet die Referentin Antje Hammes, die Härte des Widerstandes anzupassen, die Schmerzgranzen galt es auszuloten. Sonft beginnen, steigern der Intensität und nicht übertreiben, da sonst entstehende Blockaden kontraproduktiv wirken. Mit Partnerübungen wurde die Stützkraft des Körpers erlebbar. Drucktechniken zur Faszien-Mobilisierung machten den eigenen Körper und die Problemzonen erfühlbar, manchmal auch ziemlich schmerzhaft. Lösende Drucktechniken, fließende Bewegungen können zu einem ausgeglichenen Wohlgefühl im Körper führen.

Nicht nur das fasziale Wohl stand an diesem Tag im Vordergrund, auch der Austausch der gemachten Erfahrungen und Wahrnehmungen wurden in der Gruppe ausgetauscht.

Für das Wohlfühl-Ambiente sorgte auch die rund um gelungene Bewirtung und Betreueung durch die Fitness Mix Gruppe "Immer gut drauf" des SV Hülben. Die Gesamtorganisation lag in den bewährten Händen von Sabine Wörner und Christina Dreher. Die Teilnehmerinnen freuten sich auch über den Besuch der Turngauvorsitzenden Anette Rösch.

Gaufinale und Qualifikationewettkämpfe 2016

Die Spvgg Mössingen hat wieder in bewährter Weise die Organisation des Gaufinales der Einzelwettkämpfe und Mannschaftswettkämpfe der Pflichtübungen weiblich und der Pflichtwettkämpfe der Jungen sowie die Mannschaftswettkämpfe der Jungen organisiert.

Bestens vorbereitet von Conni Stiefel und ihrem Team aus der Jurngaujugend starteten die Wettkämpfe parallel in zwei Sporthallen.

Im ersten Durchgang starteten bei den Turnerinnen die 8 - 11 Jahre alten Turnerinnen. In der Altersklasse der 8jährigen dominiertten der Nachwuchs der TuS Metzingen, die die Plätze 1 - 6 belegten. eRste wurde Marie Lernhart mit 53,0 Punkten. Bei den ein Jahr älteren Turnerinnen siegte Angeline Handte aus Hülben mit 55,0 Punkten. In der Altersklasse D10 siegte Leonie Meyer von der TuS Honau mit 60,16 Punkten. Alle drei Medaillen in der Altersklasse 11 Jahre gingen an Turnerinnen aus Hülben, Siegerin wurde Sarah Braun mit 60,60 Punkten. Mit Luisa Nill kam die Siegerin der C12 von der TSG Bodelshausen, die 63,1 Punkte erreichte. im Wettkampf der C-Jugend 13 Jahre siegte Aaliyah Breiter vom TSV Pliezhausen mit 62,3 Punkten. Beim Wettkmapf der offenen Klasse siegte Nicola Dattler vom SV Neustetten. Bei den Mannschaftswettkämpfen siegten: E-Jugend weiblich TuS Metzingen und TSG Tübingen mit jeweils 157,5 Punkten, D-Jugend weiblich Sv Hülben 181,3 Punkte, C-Jugend weiblich TuS Metzingen 187,6 Pukte.

Bei den Wettkämpfen den Jungen kamen die Sieger ebenfalls auch verschiedenen Vereinen. Im Wettkampf 8 Jahre siegte Samuel Zweig vom SV Neustetten. Der Sieger der 9 Jahre alten Turner kam mit 50,2 Punkten vom TSV Lustnau. Mit Valentin Frey stellte des TSV Betzingen erstmals einen Sieger bei den Jahrgangsmeisterschaften. Er erreichte 68,2 Punkte. Der TSV Urach stellte mit Jonas Rau den Sieger bei den 11-jährigen Turnern, er erturnte 68,8 Punkte. Ebenfalls aus Betzingen kam der Sieger der C12 mit Paulo Besch. Bei Jahrgang der 13 Jahre alten Turner siegte Nico Stump von der TSG Bodelshausen. Die offene Klasse wurde von der Spvgg Mössingen dominiert. Es siegte Lukas Schmälzle. Bei den Mannschaftswettkämpfen der Jungen siegte bei der E-Jugend der SV Neustetten, bei der D-Jugend stellte der TSV Lustnau die siegreiche Mannschaft. Den Mannschaftswettkampf der offenen Klasse konnte die Spvgg Mössingen für sich entscheiden. Bei den Mannschaften mit Kürübungen siegten die Turner des SV Neustetten.

                                                                                                                                (Werner Füger)

 

Frauen Vital Tag 2015

Am 14. Juni 2015 fand der Frauen-Vital-Tag des Turngau Achalms in der Steinbühlhalle in Sonnenbühl-Undingen statt. Christina Dreher, Frauenwartin des Turngaus, organisierte mit ihrem Team diesen Verwöhntag. Knapp 25 Frauen aus dem Turngau waren hochmotiviert und auch sehr interessiert an dem, was an diesem Tag so alles passieren wird.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es bei herrlichem Sonnenschein auch schon in zwei Gruppen los. Während sich die eine Gruppe mit „Nordic Walking“ beschäftigte und eine Runde um den Undinger Kalkstein drehte, wurde die andere Gruppe mit den XCO–Hanteln vertraut gemacht. In dieser Hantel befindet sich Granulat, das als Schwungmasse dient. Durch das dynamische Hin- und Herbewegen der Hantel wird das Granulat von einer zu der anderen Seite geschleudert und trainiert gezielter in die tiefer liegenden Muskeln. Manuela Häberle aus Laichingen ist Trainerin dieser Sportart. Sie faszinierte die Teilnehmerinnen die zum Teil „ Neueinsteiger“ waren. Sabine Haussmann war in der Zwischenzeit mit den Frauen und den Nordic–Walking-Stöcken unterwegs. Nach 45 Minuten gab es einen kleinen Wechsel, sodass jeder beide Gruppen einmal ausprobieren konnte.

Nach all der Anstrengung tat eine kleine Pause gut. Es ging zu einem Brunch in die Ski- und Wanderhütte. Dort gab es ein reichgedecktes Buffet mit allem, was das Herz begehrte. Roswitha und Monja Nardon mit ihrem Team ließen keine Wünsche offen. An dieser Stelle herzlichen Dank. Erika Frank, Stellvertretende Vorsitzende des Turngaus, kam auch kurz vorbei und begrüßte die Teilnehmerinnen.

Nach einer kleinen Pause und dem Weg zurück in die Halle, wurden wieder zwei Gruppen gebildet. Der Mittag gehörte ganz der traditionellen chinesischen Medizin: Claudia Gaiser aus Pfullingen ist Shiatsupraktikerin. Shiatsu ist eine Heil- und Entspannungsmassage. Sie regt die Lebensenergie an und fördert unsere Gesundheit. Im Zentrum stehen Ruhe und Entspannung. Die andere Gruppe, „Qigong“ mit Elvira Nourd, konnte sich unter freiem Himmel mit dieser Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform beschäftigen. Natürlich wurde auch hier nach einer kleinen Pause getauscht. In der Pause bekamen die Sportlerinnen Besuch von Anette Rösch, der Vorsitzenden des Turngaus.

Es war ein gelungener Tag, an dem die Teilnehmerinnen neben neuen Sportarten auch Entspannungs- und Bewegungs-formen kennen lernten, die bei uns eher weniger bekannt sind. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

                                                                                                                                     (Monika Schrade)

 

Gaufinale Turnerinnen LK-Stufen 2015

Gaufinale der Turnerinnen am 07. Februar 2015

Kür modifiziert LK 1, LK 2, LK 3 und Rahmenwettkampf der D-Jugend in Metzingen

Am Samstag, 07. Februar 2015 starteten 22 Turnerinnen in drei verschiedenen Wettkampfausschreibungen der Kür modifiziert aus Pfullingen, Hülben, Urach und Metzingen um einen Platz unter den besten sechs zu ergattern, was die Qualifikation für die Landesqualifikation bedeutete. 10 Turnerinnen der D-Jugend, die noch zu jung sind für die Landesqualifikation in der Kür modifiziert, trugen im Rahmenwettkampf auf Gauebene aus.

Den Anfang machten die LK 1 und LK 2 Turnerinnen. Nach einem spannenden 1. Durchgang, der gespickt war mit tollen Überschlägen und Tsukaharas am Sprungtisch, hervorragenden Übungen am Stufenbarren, tollen akrobatischen Elementen und Verbindungen am Schwebebalken und Boden setzte sich bei der LK 1 Alessa Maisch (TuS Metzingen) mit insgesamt 49,50 Punkten an die Spitze, Platz 2 ging an Lara Gekeler (VFL Pfullingen) mit 49,10 Punkten. Auf dem 3. Platz landete Linda Koller (TuS Metzingen) mit 45,60 Punkten. Anna Klett Platz 4, Kira Andrasch Platz 7 (beide TuS Metzingen), Isabell Goller Platz 5, Marie-Theres Kimmich Platz 6 (beide TSV Urach).

Bei der LK 2 gewann Valerie Burdukov mit 48,60 Punkten, den 2. Platz belegte Melanie Burdukov mit 47,90 Punkten, den 3. Platz erreichten Vievienne Fandrich undLisa Epple mit 47,50 Punkten, 5. Platz Marga Hinderer, 7. Platz Carina Kraiser, 8. Platz Antonia Schwarz (alle SV Hülben), 6. Platz Lena Wehrstein, 9. Platz Hanna Hummel (beide TuS Metzingen).

Im 2. Durchgang, der ebenso gespickt war mit tollen Elementen und Darbietungen belegte in der LK 3 Antonia Hertner (VFL Pfullingen) mit 44,30 Punkten den 1. Platz, Platz 2 ging an Kim Kuchenbecker 44,20 Punkte, Platz 3 mit 43,30 Punkten an Gina Blankenhorn, Platz 4 Annika Eisele, Platz 5 Marie Schurna (alle SV Hülben), Platz 6 Emilia Birmann (VFL Pfullingen).

Im Rahmenwettkampf konnte sich Charlotte Koller von der TuS Metzingen klar mit 47,50 Punkten durchsetzen, auf dem 2. Platz folgte ihre Vereinskameradin Julia Haug mit tollen 46,00 Punkten. Den 3. Platz mit 45,8 Punkten belegte Liliana Eisele vom SV Hülben. Luisa Fock Platz 4, Franziska Ankele Platz 8 (beide VFL Pfullingen), Platz 5 Hannah Haug (TuS Metzingen), Platz 6 Mara Gassner, Platz 7 Lilly Allgaier, Platz 9 Sarah Baun, Platz 10 Finja Stach (alle SV Hülben).

Die Landesqualifikationswettkämpfe weiblich finden am 09.05.2015 in Donzdorf statt.

                                                                                                                                        (Conny Bühler)

Achalm Dance Cup 2014

Am Sonntag, 5. Oktober 2014 begrüßte der TV Belsen 22 Tanzgruppen beim diesjährigen Achalm Dance Cup in der Steinlachhalle in Mössingen. Nach zweijähriger Pause konnte nun die Tradition dieser Veranstaltung endlich fortgeführt werden.

In sechs verschiedenen Wettbewerben traten die ca. 200 Teilnehmer/innen gegeneinander an. Die Zuschauer konnten dabei unter anderem kleine Katzen, Piratinnen und fesche Damen in Dirndl und Lederhosen bewundern. Es war für jeden etwas dabei - vom Kindertanz über klassischen Jazztanz bis hin zu Showtänzen und Hip Hop. Bewertet wurden die Gruppen von 12 fachkundigen Kampfrichterinnen. Durch den Wettkampf führte Elke Dürr, Vorsitzende der AG Dance des STB.

Im ersten Teil tanzten die Kinder und Jugendgruppen. Bei den Kindern belegte der TV Kemnat mit seiner Gruppe "Las Ninias" der ersten Platz. In der Kategorie Wettbewerb Dance Jugend gewann der TV Conweiler mit seiner Gruppe "Younique".

Nach der Pause ging es weiter mit den Erwachsenen. In der Kategorie Dance Experience holte sich souverän der TV Bochingen mit "Independance" den Titel. Im jüngsten Wettbewerb, der sich vor allem an Hip Hop Gruppen richtet, belegte der TV Conweiler mit der Gruppe "Restrisiko" den ersten Platz. Im Wettbewerb Dance Erwachsene 18+ starteten nur zwei Gruppen. Hier setzte sich der TV Kemnat mit "Las Bailadoras" durch. Bei den Erwachsenen 30+ war nur eine Gruppe gemeldet. Somit holte sich hier der TV Conweiler mit "Faux Pas" den Pokal.

Für alle Gruppen war es eine wirklich gelungene Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern des TV Belsen, insbesondere dem Vorbereitungsteam für die Organisation.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Achalm Dance Cup 2015 am 31. Oktober 2015. Veranstaltet wird dieser vom VfL Pfullingen.

                                                                                                                               (Manuela Merkle)

 

Frauenforum 2014

Am 23. Februar 2014 fand in der Neuwiesenhalle in Dettingen/Erms das vom Frauenausschuss des Turngaus organisierte Frauenforum statt. Als Referentin konnte Corinna Michels-Plum gewonnen werden - sie ist Kult- und Frontfrau für tanzhungrige Freizeitsportler/innen und Fitness-Freaks, die Wert auf Spaß am Flow, hohe Qualität und Ästhetik legen. Die Bewirtung erfolgte durch den TSV Dettingen.

Corinna Michels stellte für diesen Sonntag einen Querschnitt durch ihr Programm zusammen: Athletic Flow, La GYM und Pilates in Motion wurden angeboten. Athletic Flow verbindet ohne Belastung einfache aber effektive Bewegungen in einer Weichheit und Anmut, die tiefer geht und gerade deshalb ein hohes Maß an Qualität und Körpergefühl erzeugt. Es wirkt auf die Seele, den Geist und direkt auf den Energiefluss des Körpers, so Corinna Michels. Und Athletic Flow ist ein Teil einer DTB-Offensive, mit der seit Jahren verstaubte Vereinsstrukturen gehörig durchgepustet werden: Ein dynamisches Fitness-Programm zum Abtanzen, einfach zu lernen ond ohne komplizierte Choreographien. Bei den heißen lateinamerikanischen Rhythmen fühlte man sich an Zumba erinnert... und immer noch liegt der Schwerpunkt auf einfachen Schritten und Nachhaltigkeit. Die Teilnehmerinnen des Frauenforums hatten sichtlich Spaß beim Abtanzen. Zum Tagesabschluss Pilates in Motion, das neue DTB-Workout, das selbst die Königsdisziplin in dynamische, tänzerische Bewegungen packt. Im Zentrum des Wechselspiels von Stabilisation und gezieltem Loslassen steht die Achtsamkeit für den eigenen Körper.

 

Traditionelle Wanderung der Turngaue Achalm und Schwarzwald

Der Turngau Achalm lud die Mitarbeiter des Turngaus Schwarzwald zur gemeinsamen Wanderung am 8. September auf die Schwäbische Alb ein. Nach der Begrüßung mit einer kleinen Stärkung folgte eine Wanderung durch das idyllische Glastal zur Ursprung der Zwiefalter Aach.

In der einzigen, mit dem Boot befahrbaren Höhle Deutschlands, der Wimsener Höhle, erfuhren die Besucher, dass die Höhle offiziell Friedrichshöhle heißt und dem Namensgeber König Friedrich von Württemberg gewidmet wurde. Als Nebenzweck der ganzjährig durch das Wasser der Quelle gleich temepierten Höhle, dient diese ab Oktober als idealer Lagerort eines findigen Bäckers für dessen Christstollen.

Nach der Stärkung auf dem Sommerfest eines Biogasthofs folgte eine kurze Fahrt zur Hofkäserei auf dem Heidäcker Hof der Familie Rauscher in Ödenwaldstetten. Die fachkundige Führung des Hofbesitzers führte auf die Weide der Albbüffel. Diese haben auf der Schwäbischen Alb mit ihren etwas rauheren Bedingungen nach 20 000 Jahren wieder eine neue Heimat gefunden. Die Familie Rauscher hat vor knapp 10 Jahren mit der Zucht der Büffel begonnen und nach einer gewissen Lernphase die besonderen Anforderungen der zu den Wasserbüffeln gehörenden Tieren kennen gelernt. Es handelt sich dabei um beeindruckende Tiere mit bis zu 500 kg Lebendgewicht, die bei Gefahr diese einfach überrennen und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen, so dass einen Flucht zu Fuß zwecklos ist. Auf der Weide des Kollegen betreut die Büffelinnen ein intalienischer Stier namens Berlusconi, der bei seien Damen keine Wünsche mehr offen lässt.

Im Anschluss an die Führung auf der Weide erfolgte eine Vorführung mit der Herstellung von Käse und eine Verprobung der in der hofeigenen Käserei hergestellten Käsesorten und Gelgenheit zum Einkauf der Hausspezialitäten. Als Spezialität wird Albzarella hergestellt, einem leckeren Frischkäse, der aus einer geheimen Mischung aus Kuhmilch und Büffelmilch produziert wird.

Den Abschluss des Besuchs der Käserei bildete ein Alphornkonzert der Familie Rauscher, die teilweise neue Wurzeln aus der Schweiz hat.

Damit endete ein interessanter Tag auf der Schwäbischen Alb.  

(Werner Füger)

Rafting-und Canyoning-Tour 2013
Schlauchboot in Wildwasser

Am Freitag, 12. Juli 2013 fuhren wir mit einem kleinen Stopp in Ochsenhausen wie jedes Jahr nach Haiming in Tirol zum Raften. Unsere Unterkunft war das Ferienhaus Malaun, das wir schon seit einigen Jahren zu diesem Anlass beziehen.

Nach dem Ausladen des Gepäcks und der üppigen Essens- und Getränkevorräte und dem Bezug der Zimmer aßen wir zusammen zu Abend. Da das Wetter schön war, saßen wir noch einige Zeit auf der Terrasse zusammen.

Um zu unserem Ausgangspunkt der Rafting-Tour zu gelangen, mussten wir dann früh am Samstag raus. Nach dem Frühstück ging es zeitig los. Bei Wiggi angekommen, wurde unsere Gruppe eingeteilt, denn neben der übliche Rafting-Tour wurde auch Canyoning gemacht. Ausgestattet mit Neoprenanzügen, Helmen, Schwimmwesten und Paddeln für die Rafter führen beide Gruppen zu den Startpunkten ihrer Touren.

Die Raftig-Tour war etwas anders als sonst: wir hatten zu dritt ein kleines Boot und wurden von einem Guide begleitet, der uns ständig anatrieb, zu paddeln. Wir stellten fest, dass es eindeutig einfacher ist, in einem großen Boot zu paddeln, denn dort bemerkt keiner, wenn man sich mal etwas herausnimmt.

Das Canyoning wurde zwar nicht zum ersten Mal durchgeführt, aber zum ersten Mal die große Tour. Das heißt: länger, höher und extremer. Beim Canyoning beschreitet man Flussbetten, springt von Felsvorsprüngen in kaltes Wasser und lässt sich an steilen Kanten abseilen. Da das Canyoning länger dauerte als der wilde Ritt in den Booten, lümmelten die Rafter in der Sonne, um sich aufzuwärmen.

Nach einem ordentlichen Mittagessen á la carte beim italienischen Imbiss ging es dieses Mal zum Pitburger Badesee, einem Natursee in den Bergen, der sehr kalt war.

Abends wurde traditionell gegrillt und da es gegen später kalt wurde, tummelte man sich bei Gesprächen um den Kohlegrill. Müde und erschöpft ging es dann früher als die letzen Jahre ins Bett.

Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück aufgeräumt, um dann das Haus besenrein zu übegeben. Dabei jammete der ein oder andere über Muskelkater.

Fürs nächste Jahr würden wir uns über neue oder aber auch alte neue Gesichter freuen, da leider wieder Mal nur die Turngaujugend dabei war.

Also: schreibt euch den Termin gleich nach Erscheinen des Arbeitsbuchs 2014 in euren Kalender. Es wird bestimmt lustig!!!

(Carmen Gmeiner)